Schillerstraße

Die Schillerstraße wurde 2004 zum ersten Mal im Fernsehen ausgestrahlt. Die Show ist längst eine feste Größe in der deutschen Comedy und findet auch in anderen Ländern immer mehr Zuspruch. Mittlerweile hat die „Erfolgsgeschichte“ 6 gedrehte Staffeln und zahlreiche Preise vorzuweisen.

Obwohl das Konzept der Sendung recht simpel ist, war die Schillerstraße die erste Sendung dieser Art im deutschen Fernsehen. Das Schauspiel findet live und vor Publikum auf einer Bühne statt. Bemerkenswert ist, dass es kein Drehbuch gibt. Die Comedians improvisieren daher von Anfang bis Ende. Zwischendurch bekommen sie nur ein paar Anweisungen von ihrer „Spielleiterin“ Maike Tatzig (früher zusammen mit Georg Uecker, bekannt als Dr. Carsten Flöter aus der Serie “Lindenstrasse”).

Genau hier liegt der besondere Reiz und das Erfolgsgeheimnis der Show. Bei der Improvisierung können und müssen die Schauspieler ihr wares Talent als Comedian und Schauspieler zeigen. Durch die Vorgaben die sie während des Spiels erhalten, werden sie nur in eine bestimmte Richtung geleitet. Die Anweisungen werden nur dem betroffenen Schauspieler und dem Publikum mitgeteilt. Das Verhalten dieses Schauspielers, führt dann bei den anderen Schauspielern häufig zu lustigen Reaktionen, da sie nicht wissen, dass er jetzt gerade nach Anweisung handelt.

Das Schauspiel findet entweder in der Wohnung in der Schillerstraße oder in dem Schillereck, einer Kneipe, statt. Dies wurde so ausgesucht, weil es bei der Schillerstraße um Situationen aus dem Alltag geht die das Publikum kennt und dieses sich deshalb besonders dadurch angesprochen fühlen soll.

Aktueller Mieter der Schillerstraße 9 ist Jürgen Vogel, nachdem die schlagfertige Cordula Stratman diese Rolle in den ersten 4 Staffeln gespielt hatte. Zum festen Ensemble gehören zur Zeit ebenfalls Loretta Stern, Birthe Wolter und Karolin Peiter. Zum Team gehören regelmäßig auch Oliver Pocher, Tetje Mierendorf, Bernhard Hoecker und Martin Schneider. Dieses wird zusätzlich durch Gastauftritte von Prominenten wie Hugo Egon Balder, Dieter Nuhr und Jürgen von der Lippe ergänzt. Auch durch diese stetige Abwechslung, werden die Sendungen nie langweilig.

Es ist dieses Zusammenspiel von Improvisierung und Situation aus dem Alltag eines Jeden, welches die Sendung “Schillerstraße” so unverkennbar und erfolgreich gemacht hat.